Radfahren in Rotenburg

Dass Radfahren in Rotenburg besonders beliebt ist, zeigt der von Anfang an große Zuspruch der Rotenburger Bevölkerung an der Aktion Stadtradeln, seit 2015 jährlich durchgeführt wird. Zuletzt konnte sich Rotenburg 2017 auf 724 Teilnehmer, 7,632 km/Einwohner und insgesamt 153.999 km steigern. Ermöglicht wurde dieser Erfolg auch durch die Unterstützung des hiesigen adfc-Kreisverbandes.

Weiterhin verfügt die Stadt über ein gut ausgeschildertes Radwegenetz mit attraktiven Themenrouten rund um Rotenburg. So laden Mühlen-, Ähren-, Wald-, Hügelgräber- sowie der überregionale Wümme-Radweg zum ausgiebigen Radfahren ein.

In der Rotenburger Innenstadt wurden in den Jahren 2013 bis 2016 sämtliche sog. „Felgenkiller“ aus dem öffentlichen Raum entfernt und gegen moderne Fahrradbügel ausgetauscht. Hierdurch wird auch die Initiative „Anschließen statt abschließen“ der Polizei unterstützt. Für die nicht durchgehend für den Fahrradverkehr freigegebene Fußgängerzone gibt es einen Informationsflyer, der HIER heruntergeladen werden kann.

Nach den Angaben des Verkehrsentwicklungsplanes aus 2002 (VEP 2002) beträgt der Radverkehrsanteil in Rotenburg ca. 12 % am Gesamtverkehrsaufkommen. Mit der Mitgliedschaft im Klimaschutzbündnis und der Erstellung eines Radverkehrskonzeptes in 2013 hat die Stadt die nachhaltige Stärkung der Nahmobilität durch Förderung des Umweltverbundes beschlossen.

Um die im Radverkehrskonzept herausgearbeiteten Handlungsfelder (Verkehrssicherheit, Netzkonzeption, fahrradfreundliche Infrastruktur, Fahrradparken, Öffentlichkeitsarbeit) umzusetzen, wurde ein Arbeitskreis Fahrradverkehr gegründet, in dem sowohl die fahrradverkehrsbezogenen Institutionen (z.B. Polizei, ADFC, Verkehrsbehörden, Politik u.a.) als auch fahrradinteressierte Bürger mitarbeiten. Erste Ergebnisse aus diesem Arbeitskreis waren neben kleineren Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität für Radfahrer sowohl die Eröffnung der 1. Fahrradstraße in Rotenburg als auch die Erstellung einer Prioritätenliste für die Erweiterung des Radwegenetzes, deren Umsetzung mit Fördermitteln des Bundes bzw. der EU erfolgen kann. Mittlerweile existiert in Rotenburg neben dem Hemphöfen sogar eine weitere Fahrradstraße in der Gerberstraße. Für die beiden Rotenburger Fahrradstraßen gibt es ebenfalls einen Informationsflyer (Download hier).

2012 konnte die Stadt den Landes-Sonderpreis „Fahrradfreundliche Kommune Niedersachsen“ für die neu errichtete Bike&Ride-Anlage am Rotenburger Bahnhof entgegen nehmen.

Preis Bahnhof

Im Jahr 2015 war die Stadt Rotenburg Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen e. V. (AGFK). Mittlerweile ist dieses Netzwerk auf 50 Kommunen angewachsen und bietet ihren Mitgliedern viele Vorteile bei der Förderung des Radverkehrs.

Im Jahre 2017 erhielt die Stadt Rotenburg im Zuge einer (noch) nicht erfolgreichen Zertifizierung zur Fahrradfreundlichen Kommune eine ausdrückliche Belobigung sowie die Aufforderung, sich in den nächsten Jahren nochmals um diesen Titel zu bewerben.

In den letzten Jahren wurden umfangreiche Sanierungen vorhandener Radwege sowie Befestigung neuer Radwege durchgeführt. In diesem Zuge entstanden bislang vier bauliche Bevorrechtigungen für Radfahrer, an denen der Fahrradverkehr Vorrang genießt und der Kfz-Verkehr auf der Fahrbahn wartepflichtig ist.

Maßnahmeprogramm 2016/2017

In den Jahren 2016/17 hat die Stadt Rotenburg 3 Radwege ausgebaut. Das Rotenburger Radwegenetz konnte hierdurch noch weiter verbessert werden.

In den nächsten Jahren sind weitere Maßnahmen insbesondere für den Radfahrverkehr geplant: