Rotenburger Werke der Inneren Mission e.V. und Stolpersteine zum Gedenken ehemaliger Bewohner (17)

Die Rotenburger Werke bieten vielen Menschen mit Behinderung eine Heimat.

Rotenburger WerkeRund 1100 Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung bieten die Rotenburger Werke eine Heimat, in der sie eine Woh-nung finden sowie Bildung, Arbeit, einen integrierten medizinischen und psychologischen Dienst und Möglichkeiten der Freizeitges-taltung.

Wenn Sie durch das große grüne Tor auf das Gelände der Rotenburger Werke gehen, werden Sie sicherlich von den Bewohnerin-nen und Bewohnern freundlich begrüßt. In diesem Bereich war früher die Männerabteilung untergebracht, während die Frauen auf der anderen Seite der Lindenstraße wohnten. Heute leben Frauen und Männer teilweise in gemischten Wohngruppen. Lassen Sie einfach die Atmosphäre der hohen Bäume und der friedlichen Anlage auf sich wirken. Stolpersteine Werke

Vor dem Tor der Rotenburger Werke wurden im Jahre 2006 zum zweiten Mal von dem Kölner Künstler Gunter Demnig drei Stolper-steine verlegt (siehe Nr. 24). Sie erinnern an drei jüdische Bewohner der damaligen Rotenburger Anstalten, die während der NS-Herrschaft am 21. September 1940 von Rotenburg in die Tötungsanstalt Brandenburg (Havel) deportiert und dort ermordet wurden. Die Namen der drei Bewohner stehen stellvertretend für 547 behinderte Menschen aus der Einrichtung, die nachweislich deportiert wurden

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Rathaus
Große Straße 1
27356 Rotenburg (Wümme)
Telefon: 04261 71 0
stadt@rotenburg-wuemme.de

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Montag bis Mittwoch,
Freitag:
von 8:30 - 12:00 Uhr

Donnerstag:
von 8:30 - 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung