Goertz-Brunnen "Paar-oh-die" (21)

Die Brunnenplastik "Paar-oh-die" ist ein Kunstwerk, das sehr heftig diskutiert wird.


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GoertzBrunnenAm 21. Oktober 1989 weihte die Stadt auf dem Neuen Markt die Brunnenplastik „Paar-oh-die“ ein und sorgte damit für heftige Diskussionen. Vielen erschien die Plastik zu unverständlich, andere sahen in ihr ein Stück Moderne in Rotenburg. Der Künstler Jürgen Goertz äußerte sich nicht zu seinem Werk. Er überließ es der Öffentlichkeit, sich Gedanken zu machen.

Das Werk besteht aus drei Teilen: 1.) „Paar-oh-die Brunnenanlage“ (Gesamthöhe ca. 430 cm, Beckendurchmesser ca. 800 cm), 2.) „Paar-oh-die“ als Modell-Tisch im Vorentwurf Bronze und 3.) Parodie auf die „Paar-oh-die“ Bronze. Der Modell-Tisch sowie die Parodie befinden sich ca. 80 m hinter dem Kiosk.

Die Werke von Goertz spielen mit der Sprache und den Materialien. Das Wort „Parodie“ parodiert der Künstler lautmalerisch zu  „Paar-oh-die“. Das Wort „Paar“ und der Ausruf „oh die“ verarbeitet er künstlerisch. Eine Frau ruht auf einer Kugel, ihr Herz ist nicht am rechten Fleck, sondern auf dem Kopf des Mannes. Beide schauen sich nicht direkt an, der Mann blinzelt mit einem Auge zur Frau. Eine Verbindung zwischen beiden bildet ein goldener Schuh. Diese Beziehung parodiert Goertz durch die Darstellung zweier miteinander ringender Tiere. Die Parodie auf „Paar-oh-die“. Das Kunstwerk regt die Besucher immer wieder zu Diskussionen an.

Einen künstlerischen Kontrast finden Sie in der Skulptur „Drei Generationen“, wohin Sie der Kulturpfad als nächstes führt.

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